Das Furnieren ist die wirtschaftlichste Form der Holzverarbeitung.

…die vor allem bei großen Flächen zur Anwendung kommt. Hochwertige Hölzer werden in dünne Blätter zertrennt und auf standardisierte Trägermaterialien wie Spanplatten oder Schichtholz aufgeleimt. Unterschiedliche Herstellungsverfahren für furniertes Holz machen vielfältige Maserungen, unterschiedliche „Bilder“ möglich: Furnierte Fronten sollen bei den edlen Hölzern Kirschbaum, Birnbaum, Nussbaum, Buche, Ahorn etc. schöne Bilder aufweisen. Hierzu verwendet man das so genannte Messerfurnier, bei dem ein Stamm in dünne Furnierblätter zerlegt wird, in einer Stärke von 0,6-2,5 Millimeter. Bei Buche Multiplex-Platten kommt das Schälfurnier zum Einsatz. Der Stamm wird hierbei spiralförmig abgeschält. Die Maserung fällt bewusst lebendig aus, was den natürlichen Charakter des Produktes unterstreicht. Die Kanten der einzelnen Furnierblätter werden sauber geschnitten und an der Stoßfuge „genäht“: Die Teile werden mit einer unsichtbar auf der Rückseite angebrachten Steppnaht oder mit einem Papierstreifen zusammengefügt. Unser Unternehmen arbeitet als traditionelle Schreinerei. Das bedeutet, dass ein hoher Anteil von Handarbeit und fachmännischem Können zum Einsatz kommen. Präzise arbeitende Maschinen können zwar die dünnen Furniere aufkleben, aber aufgrund ihrer Empfindlichkeit gegen zu hohen Druck reißen sie schnell. Jedes furnierte Teil wird viele Male auf Maßhaltigkeit und Aussehen überprüft, nummeriert und ist daher einmalig. Alle unsere Furnierfronten erhalten ein Finish aus farblosem Zweikomponenten D-D-Lack, der das Holz vor Staub, Licht, Alkohol und Chemikalien schützt.