Matratzen, Härtegrade und Lattenroste

Meist bestehen Matratzen aus Latex oder Schaumstoff oder haben einen Feder- oder Taschenfederkern. Wer natur pur will, kann Rosshaar, Sisal, Naturlatex oder Schafwolle wählen – fragen Sie nach der Richtigen Pflege. Bei Qualitätsmodellen Ruht man auf allen Materialien gut. Damit die Wirbelsäule gesund liegt, muss die Matratze den Körper punktelastisch stützen: Dazu sollte sie im Kopf- und im Taillenbereich fester sein und im Schulter- sowie im Hüftbereich stärker nachgeben. Inzwischen gibt es ausgefeilte Modelle: So können Federn in den Latexmanteln stecken oder unterschiedlich harte Schaumstoffe die Liegefläche bilden. Oder es sollen durch mehrere Materialschichten die Stützeigenschaften sowie der Feuchte und Wärmehaushalt optimiert oder durch Einschnitte, Luftkanäle und – kammern die Nachgiebigkeit und das Bettklima reguliert werden. Ein Waschbarer Bezug (60 Grad) in Anti-Allergie Ausführung mit einer atmungsaktive Hohlfaser bietet hohen Feuchtigkeitstransport und Wärmeregulierung. Die Beschaffenheit der Faser hemmt die Ansiedlung von Hausstaubmilben und Schimmelpilzen.

Schwere Menschen brauchen in der Regel eine festere Unterlage. Da da die Härtegradangaben eher als Richtwerte zu verstehen sind, lohnt es sich auf jeden Fall, Probe liegen. Alle zehn Jahre sollte eine neue Matratze her. Beim kauf ist es nicht sinnvoll auf den letzten Cent zu schauen - schließlich verbringt man gut ein Drittel seines Lebens im Bett.

Die Matratze muss mit der tragenden Unterkonstruktion, dem Lattenrost, abgestimmt werden; nur Federkernmodelle können eine Ausnahme machen. Ein Lattenrost besteht aus biegsamen leisten, die unter dem Körpergewicht nachgeben und seitlich fest oder beweglich gelagert sind. Bei hochwertigen Modellen ist die Flexibilität einzelner Leisten oder Bettzonen regulierbar. Manche Rahmen haben auf den Leisten Lamellen- oder Flügelelemente, die für eine besondere gute Körperanpassung sorgen. Zurück… Erhol Dich mal!